Bernd bekennt Farbe

Unser Bernd bekennt sich endlich zu einer Farbe und wir sind unserem persönlichen Bullerby ein Stückchen näher.

Die Entscheidungsfindung welche Farbe es sein sollte wurde uns durch einen persönlichen Blog auf Facebook sehr erleichtert. Die Betreiber des Blogs haben sich für die Grau-Weiß Kombination entschieden. Ich war sofort hin und weg und wusste mein Haus wird auch in grau und weiß erstrahlen. Ich war wirklich verliebt in das graue Bjarne-Haus.

Wir sind uns nicht ganz sicher, aber wir glauben, dieser Blog hat einen großen Beitrag dazu geleistet, warum wir überhaupt mit Akost gebaut haben bzw. hat die Aufmerksamkeit in die richtige Richtung gelenkt.
 
Aber ich schweife ab…

Die Farbe stand also schon vor Baubeginn fest. ☺ Irgendwie schlicht und edel in einem.

Viele Bauherren streichen ihr Haus bereits während der Bauphase, nämlich dann, wenn das Gerüst steht. Das war bei uns uns aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht möglich. Es war Winter, arschkalt und nass. Gar nicht schlimm meinte unser Bauleiter damals. Man solle mit dem Anstrich eh warten.

Einen Probeanstrich hatten wir im letzten Jahr mit gleicher Farbe am Schuppen durchgeführt und es hat uns sehr gefallen.

Wir haben uns dafür entschieden den ersten Anstrich durch eine Malerfirma durchführen zu lassen. Wir haben uns mehrere Angebote eingeholt:

Die erste Firma hat erst gar nicht geantwortet. Sowas liebe ich ja. Man kann ja wenigstens sowas schreiben wie „ich kann aufgrund der Auftragslage ihren Auftrag nicht durchführen“ oder sowas.  Aber keine Antwort ist immer doof. Das hatten wir bereits während der Bauphase. Ätzend.

Die zweite Firma wollte Schleif- und Grundierungsarbeiten durchführen. Jedenfalls unzählige Posten, die eigentlich unnötig sind. Die fielen also raus. Schließlich soll Tjaeralin direkt auf das rauhe Holz aufgetragen werden.

Schließlich entschieden wir uns für die Firma Griem. Aufmerksame Leser werden wissen, dass Firma Griem bei uns auch für den Innenanstrich verantwortlich war. Wir waren damals sehr zufrieden.

Die Malerarbeiten dauerten fünf Tage. Den ersten halben Tag verbrachten die Männer damit das Haus sehr sorgfältig und gründlich abzukleben. In den darauf folgenden Tagen wurde das Haus zwei Mal gestrichen. Für mehr Bewegungsfreiheit wurden die Regenfallrohre während der Malerarbeiten abmontiert. Zu meiner Begeisterung wurden diese auch nach Beendigung der Arbeit auch wieder montiert.

Wir sind sehr zufrieden mit den Arbeiten. Die zwei Maler verhielten sich sehr unauffällig. Sie waren stets freundlich und übten ihre Arbeit sehr gewissenhaft aus. Alles in allem sind wir total happy. Man kann sagen, dass wir uns in unser Haus nochmal neu verliebt haben. Ich glaube, wir haben jetzt das schönste Haus in der Straße.

Für den Anstrich haben wir zwei 10-Liter-Eimer Weiß und vier Vardegra benötigt. Bestellt haben wir bei holzschutz-ideal.de.

Leider scheint Tjaeralin den Farbton Vardegra geändert zu haben, denn die Kiste auf der Terrasse ist leicht heller als das Haus.

Südseite mit Terrasse
Schön, oder?
Detail am Fenster
Der Eingangsbereich jetzt noch schöner!
Sogar der Kasten der Belüftungsanlage
wurde gestrichen
Lampe und Hausnummer wurden
nicht abgeklebt, sondern abmontiert

Beliebte Artikel

Innenansichten: Das Badezimmer

Fazit, Teil 10: Verbrauchswerte

kleines Weihnachtsliederbuch